DIWiQ - Sichtbar werden! Digitale Identität in der Wissenschaft

DIWiQ - Sichtbar werden! Digitale Identität in der Wissenschaft

Our challenge, your solutions

DIWiQ - Sichtbar werden! Digitale Identität in der Wissenschaft

Ein digitales Qualifizierungsangebot für Wissenschaftler*innen zum Aufbau einer digitalen Identität

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Team: DIWiQ

Team members

Natallia Baliuk, Michael Eichhorn, Claudia Lapin, Angela Rizzo, Alexander Tillmann

Members roles and background

Natallia Baliuk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Leipzig, Herder-Institut Schwerpunkte: Digitale Kompetenzen Lehrender, Lehrerprofessionalisierung, digital gestütztes (Fremdsprachen)Lernen

Michael Eichhorn, Erziehungswissenschaftler und Mediendidaktiker, Goethe-Universität Frankfurt Schwerpunkte: Digitale Kompetenzen von Hochschullehrenden, Qualifizierung von Lehrenden, Mediendidaktik

Claudia Lapin, M.A. Medienwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am KI-Campus. Forschungsschwerpunkte: AI and Data Ethics, Data Justice, Tech-Innovation in Education

Angela Rizzo, Erziehungswissenschaftlerin, eLearning-Einrichtung studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt Forschungsschwerpunkt: Qualifizierung von Lehrenden, Mediendidaktik

Prof. Dr. Alexander Tillmann, Geschäftsführer der eLearning-Einrichtung studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt Schwerpunkte: Digitale Kompetenzen von Hochschullehrenden, Qualifizierung von Lehrenden, Mediendidaktik

Contact details
semesterhack@hochschulforum.org

Solution description

Zum Aufbau einer digitalen Identität wird ein interaktives Qualifizierungsangebot erstellt. Das Angebot ist modular aufgebaut, frei als OER zugängliches Qualifizierungsangebot, das in Form von Selbstlern-Elementen on demand und in beliebiger Reihenfolge oder auch in hybriden Lehr-Lern-Formaten genutzt werden kann. Dabei sind unterschiedliche Formate denkbar: Selbstlern-Angebot, Lerntandem, geleiteter Kurs, Mentoring, Workshop. Optional wird der Kompetenzerwerb mit Hilfe der Selbstlernmodule durch "digitale Geburtshelfer" flankiert, die bei der bewussten Gestaltung der digitalen Identität helfen: die im Netz auffindbaren Informationen zu einer schlüssigen Geschichte verbinden. 

Zur Überprüfung des Kompetenzzuwachses befindet sich ein Instrument zur Selbsteinschätzung digitaler Kompetenzen im Aufbau, das die Facette "Digitale Identität und Karriereplanung" beinhaltet. Die Arbeit an einem Kompetenzmodell zur Evaluation von Qualifizierungsmaßnahmen finden im Rahmen einer Promotion eines Teammitglieds statt.

Die Inhalte wurden in vier thematische Blöcke gegliedert, die die Struktur der digitalen Module bilden:
1. Wer bin ich digital? - Bestandsaufnahme und Vision
    Digitale Identität als lebenslanger Prozess
    Welche digitale Identität habe ich bereits? (vielleicht ohne es zu wissen)
    Welche digitale Identität passt zu mir?
    Was will ich erreichen und wie komme ich dort hin?
    Persönlichkeitsschutz (Wie viel Privates möchte ich preisgeben?) 
2. Digitale Reputation/ Auftreten
    Präsenz on Social Media (Twitter, Researchgate, Instagram, Facebook, Academia, LinkedIn)
    Online Researcher Profile und Selfmarketing (Webseite (auch die Uni-Webseite), Blog)
    Netiquette (Online Etiquette)
    Digitale Reputation managen
3. Beteiligung und Vernetzung 
    Wissenschaftliche Kommunikation (Teilnahme an Online-Communities)
    Wissenschaftliche Kooperation (Netzwerke aufbauen, Kooperationen anstreben ( auch z.B. Virtual Exchange)
    Online-Konferenzen (wie präsentiere ich mich)
    Präsentieren von wissenschaftlichen Inhalten (PPT, interaktive Poster, Videos)
    Digitales Publizieren (darunter OpenAccess)
    Sharing (Lehr- und Lernmaterialien als OpenSource zur Verfügung stellen)
4. Datenschutz 
    Umgang mit eigenen Daten und der Daten der anderen im Netz
Methodisch wird das Qualifizierungsangebot je nach Kontext und zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterschiedlich umgesetzt. Das emöglicht die freie modulare Struktur des Angebots. Das Ziel besteht darin, Inhalte interaktiv, handlungs- und praxisorientiert zu vermitteln. Folgende Methoden und Formate können dafür verwendet werden:
   
Formate: Selbstlernangebot, Blended Learning, Workshop, angeleitetes Fortbildungsangebot
Methoden: Einstufungs-Test zur Bestimmung des "Nutzungs-Typs"  (aktiv, passiv, auf vielen Kanälen vertreten oder nur ausgewählten Kanälen...)  
    Anleitungen für digitale Tools
    Webinare, Erklärvideos, Podcast (Funktion: Informieren)  
    Analyse von Vorbildern (z.B. bekannte Wissenschaftler*innen)
    Praktische Aufgaben    
    Mentoring (z.B. Buddy, digitale Geburtshelfer*in)
    Lerntandem
    Beratung
    Reflexion
Das Qualifizierungsangebot ist als selbständiges Angebot oder auch als Teil des Hochschuldidaktischen Zertifikats oder als Angebot bei der strukturierten Promotion an einem Graduiertenkolleg denkbar.

Solution context

Der Aufbau einer digitalen Identität und Präsenz im virtuellen wissenschaftlichen Raum ist für die Weiterentwicklung der Forschung und den beruflichen Werdegang der Wissenschaftler*innen besonders relevant. In der modernen Welt spielen lebenslanges Lernen, die Präsenz auf dem digitalen Arbeitsmarkt sowie Kontakt zu anderen Lehrenden oder Forschenden weltweit oft eine ausschlaggebende Rolle beim Aufbauen einer Karriere. Die meisten Hochschullehrenden und Wissenschaftler*innen besitzen die notwendigen digitalen Kompetenzen dafür allerdings nicht.

Solution target group

Unsere Zielgruppe sind in erster Linie Wissenschaftler*innen und Hochschullehrende und alle Personen, die Interesse haben die eigene digitale (Forscher*innen)Identität zu gestalten bzw. gezielt aufzubauen und zu pflegen.

Solution impact

Nach der Qualifizierung sind die Wissenschaftler*innen und Lehrenden in der Lage, ihre digitale Identität bewusst aufzubauen und damit verbundene Ziele zu reflektieren und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.

Solution tweet text

Wer bin ich im Netz und wenn ja, wie viele? Sichtbar werden mit DIWiQ! Ein #Qualifizierung|sangebot zur bewussten Gestaltung digitaler Identität in der Wissenschaft. #DigitaleIdentität

Solution innovativeness

Ein vergleichbares Angebot an interaktiven Selbstlernmodulen,die on demand und flexibel genutzt und gleichzeitig in begleiteten Workshopformaten eingesetzt werden können, gibt es zurzeit für dieses Thema nicht. Die Idee ist angelehnt an eine US-amerikanische Influencerin die auf Instagram und in Workshops als "digitale Geburtshelferin" Menschen zum Aufbau einer digitalen Identität berät.

Solution transferability

Das Angebot ist bereits genuin darauf ausgelegt, in unterschiedlichen Kontexten genutzt zu werden. Inhaltlich lässt sich das Angebot auch für andere Berufsgruppen adaptieren, z.B. Rechtsanwält*innen, Banker, Autor*innen, Künstler*innen.

Solution sustainability

November 2020: DigiEduHack - Semesterhack, Produktentstehung, Kontakte knüpfen durch den DigiEduHack

Dezember 2020 - Januar 2021: Konzeptausarbeitung, inhaltliche Ausarbeitung des ersten Moduls

Februar - März 2021: Erstellung erstes Modul als Prototyp; Vorbereitung Pitch für SemesterHack 2.0

Weiternutzung im Rahmen von Qualifizierungen an den beteiligten Hochschulen.

Solution team work

Wir haben uns zunächst in dem DigiEduHack Kanal und in einem Etherpad ausgetauscht. Über Zoom haben wir uns zu Beginn kennengelernt und uns über die Thematik ausgetauscht. In unserer DigiEduHack Kanal sind 20 Personen beigetreten, der aktive Austausch fand mit 5 Personen statt, einige haben im Kanal nur die Nachrichten gelesen und den Arbeitsverlauf verfolgt.

Zukünftig wird das Thema von dem hier gebildeten Team weiter verfolgt.

Natallia Baliuk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Leipzig, Herder-Institut Schwerpunkte: Digitale Kompetenzen Lehrender, Lehrerprofessionalisierung, digital gestütztes (Fremdsprachen)Lernen

Michael Eichhorn, Erziehungswissenschaftler und Mediendidaktiker, Goethe-Universität Frankfurt Schwerpunkte: Digitale Kompetenzen von Hochschullehrenden, Qualifizierung von Lehrenden, Mediendidaktik

Claudia Lapin, M.A. Medienwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am KI-Campus. Forschungsschwerpunkte: AI and Data Ethics, Data Justice, Tech-Innovation in Education

Angela Rizzo, Erziehungswissenschaftlerin, eLearning-Einrichtung studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt Forschungsschwerpunkt: Qualifizierung von Lehrenden, Mediendidaktik

Prof. Dr. Alexander Tillmann, Geschäftsführer der eLearning-Einrichtung studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt Schwerpunkte: Digitale Kompetenzen von Hochschullehrenden, Qualifizierung von Lehrenden, Mediendidaktik

* Climate-KIC publishes the proposed solutions developed during the DigiEduHack event solely for the purposes of facilitating public access to the information concerning ideas and shall not be liable regarding any intellectual property or other rights that might be claimed to pertain to the implementation or use any of the proposed solutions shared on its website neither does it represent that it has made any effort to identify any such rights. Climate-KIC cannot guarantee that the text of the proposed solution is an exact reproduction of the proposed solution. This database is general in character and where you want to use and develop a proposed solution further, this is permitted provided that you acknowledge the source and the team which worked on the solution by using the team’s name indicated on the website.

DigiEduHack 2021 partners & supporters

DigiEduHack is an EIT initiative under the European Commission's Digital Education Action Plan, led by EIT Climate-KIC and coordinated by Aalto University. In 2021, the main stage event is hosted by the Slovenian Presidency of the Council of the European Union in cooperation with the International Research Center on Artificial Intelligence (IRCAI) under the auspices of UNESCO.

EIT Climate-Kic

Aalto University

European commission

Slovenian Ministry of Education, Science and Sport

International Research Center on Artificial Intelligence

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